Ja zur Schulwegsicherheit für die Baumgartenkinder

Zusammen mit dem Stadtrat Kurt Hirsbrunner (BDP) und dem Elternrat werde ich morgen eine Motion zur Erhlatung der Lichtsignalanlage bei der Bushaltestelle Galgenfeld einreichen.

 

Im ersten Jahr nach der Erstellung des ersten Teils des Baumgartenquartiers überquerten täglich 50 Schulkinder die vielbefahrene Strasse. Nachdem es in eben diesem ersten Jahr drei Unfälle gab, hat die Stadt Bern auf Druck der Eltern eine Lichtsignalanlage gebaut.

 

Heute überqueren täglich 150 Kinder die Strasse. Die Lichtsignalanlage soll dem Tram Region Bern weichen und dagegen wehren wir uns. Die Lichtsignalanlage kann trotz Tram Region Bern bestehen bleiben. Wir sind sicher, dass wir mit unserem Anliegen auf offene Ohren stossen!

 

Motionstext:

Interfraktionelle Motion Lea Kusano (SP) / Kurt Hirsbrunner (BDP)

 

 

1996  wurde der erste Teil des Quartier Baumgartens fertiggestellt. Das Quartier ist besonders kinderfreundlich und dementsprechend leben viele Familien dort. Mittlerweile wurden zwei weitere Etappen gebaut. Gleichzeitig entsteht auf der anderen Seite das neue Quartier Schönberg-Ost.

 

Für viele Schul- und Kindergartenkinder aus dem Baumgartenquartier führt der Schulweg zum Bitzius-Schulhaus respektive zum neuen Doppelkindertagen Haspelweg über die vielbefahrene Verkehrsachse Ostermundigenstrasse. Aktuell überqueren bis zu 150 Kinder bis zu viermal täglich die Strasse. Aufgrund der letzten und aktuellen Bautätigkeiten im Gebiet dürfte die Frequenz jedoch noch höher werden. Einerseits sind viele Kinder im Baumgartenquartier noch nicht schulpflichtig, andererseits wird aufgrund des neuen Quartiers Schönberg-Ost die Überquerungsfrequenz vor allem in der Freizeit zunehmen.

 

Die geplante Verkehrssituation für die Zeit nach dem Tram Region Bern sieht nun aber für die Überquerung der Ostermundigenstrasse eine drastische Änderung vor. Die bestehende Lichtsignalanlage soll abgebaut werden und durch eine Mittelinsel ohne Ampel ersetzt werden.

 

Die jetzige Fussgängerampel wurde 1998[1] aufgebaut. Grund dafür war, dass im ersten Jahr nach der Fertigstellung der ersten Etappe des Baumgartenquartiers drei Unfälle geschahen[2]. Damals lebten etwa 50 Kinder unter 16 Jahren im Quartier. Aus diesem Grund haben besorgte Eltern in einem ersten Schritt eine Elternpatrouille auf die Beine gestellt. In einem zweiten Schritt haben sie sich jedoch auf politischem Weg für die Erstellung einer Ampel eingesetzt - mit Erfolg.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Kinder die gefährliche Strasse überqueren müssen, ist es nicht ersichtlich, warum die erst kürzlich erstellte Ampel wieder abgebaut werden soll. Nebst der Tatsache, dass der Strassenverkehr an sich schon jetzt sehr gefährlich ist, wird mit dem Tram Region Bern die Verkehrssituation für die Kindergarten- und Schulkinder zusätzlich erschwert, denn der Tram- und Autoverkehr haben unterschiedliche Vortrittsregeln. Dies ist umso gefährlicher, als dass das Einschulungsalter der Kinder heute früher ist als noch 1996, 4-jährige Kinder müssten also den Auto- und Tramverkehr selber gleichzeitig bewältigen können.

 

Die Planung sieht anstelle der Ampel eine Mittelinsel vor, obwohl die Beratungsstelle für Unfallverhütung in ihrer Dokumentation „Schulweg - Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Schulweg“ (2006) festhält, dass Lichtsignalanlagen ausserhalb von Zentren und auf stark frequentierten Strassen die Sicherheit der Schulkinder erhöhen. Wir fordern deshalb den Gemeinderat auf, die jetzige Verkehrssituation mit Lichtsignalanlage bei der Umsetzung des Tram Region Bern beizubehalten.



[1] Der Bund; 30.10.1998

[2] Der Bund; 11.09.1997;

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Stadträte wollen Ampel retten
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Kommentare: 2
  • #1

    Kasha Felch (Sonntag, 05 Februar 2017 07:24)


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